Der KMU Kompass
Lieferketten nachhaltiger managen

Sorgfaltspflichten umsetzen leicht gemacht

So achten Sie Umwelt und Menschenrechte in Ihrem Unternehmen und entlang der Lieferkette

„Nachhaltigkeitsrisiken verstehen“

„Prozesse im Unternehmen verankern“

„Lieferketten-Management optimieren“

„Sorgfaltspflichten erfüllen“

Ein Portal mit zwei Tools speziell für kleine und mittlere Unternehmen

Sorgfalts-Kompass

Mit diesem Tool gelingt Ihnen der Einstieg in den Sorgfaltsprozess

So funktioniert's

Standards-Kompass

Siegel und Initiativen auf Ihren Beitrag im Sorgfaltsprozess analysieren

 

 

 

Der Standards-Kompass wird Ihrem Unternehmen in Zukunft ermöglichen, passende Siegel und Nachhaltigkeitsinitiativen zu entdecken. Erfahren Sie, wie diese Standards einzuordnen sind und was sie voneinander unterscheidet.

Hat Ihr Unternehmen Sorgfaltspflichten zu erfüllen? Oder werden Sie und Ihre Zulieferer dazu aufgefordert, nachhaltiger zu wirtschaften? Fragen Sie sich, ob Ihnen Standards dabei helfen können?

Der Standards-Kompass bietet Ihnen Orientierung im Dschungel der Nachhaltigkeitsstandards. So verschaffen Sie sich einen Überblick, welche Standards im Sorgfaltsprozess hilfreich sein könnten und welche Limitationen sie haben.

In Kürze ist der Standards-Kompass hier für Sie verfügbar!

Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz

Worum geht es?

2021 verabschiedete der Bundestag das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG). Es gilt für Unternehmen mit mind. 3.000 Beschäftigten (ab 2023) bzw. mind. 1.000 Beschäftigten (ab 2024).

Was bedeutet das für KMU?

Das LkSG betrifft auch KMU, wenn auch indirekt: Große Unternehmen sind bei der Umsetzung des Gesetzes auf die Kooperation ihrer Zulieferer angewiesen, z.B., um Risikoanalysen durchzuführen und ggf. Präventiv- und Abhilfemaßnahmen zu ergreifen.

Wie funktioniert die Umsetzung?

Der Sorgfalts-Kompass kann Ihr Unternehmen dabei unterstützen, die menschenrechtlichen und umweltbezogenen Sorgfaltsprozesse aus dem LkSG Schritt für Schritt umzusetzen.

 

 

Lieferkettengesetze in Europa

„EU-Lieferkettengesetz“ in Planung

Sorgfaltspflichten werden derzeit auch auf EU-Ebene diskutiert, um gleiche Wettbewerbsbedingungen für Unternehmen in Europa zu schaffen. Länder wie Großbritannien, Frankreich und die Niederlande haben bereits Gesetze verabschiedet. Am 23. Februar 2022 präsentierte die EU-Kommission ihren Gesetzesvorschlag.

 

Niederlande bekämpft Kinderarbeit

Das niederländische Gesetz gegen Kinderarbeit (2019) verpflichtet in den Niederlanden tätige Unternehmen zur unternehmerischen Sorgfalt im Kampf gegen Kinderarbeit.

Berichtspflichten in Großbritannien

2015 trat der “UK Modern Slavery Act” in Kraft, um mehr Transparenz entlang der Lieferketten von Unternehmen zu schaffen und moderne Formen der Sklaverei und Ausbeutung aufzudecken und über Maßnahmen zu berichten. Dieses Gesetz gilt für britische Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 36 Millionen GBP.

 

Chancen nutzen, Erwartungen erfüllen

Kundenbindung & Reputation

58% der Konsument*innen zögern beim Kauf, wenn sie Unternehmen als nicht nachhaltig wahrnehmen.
(Capgemini, 2020)

Steigerung der Produktivität

Ein verantwortungsvolles Lieferkettenmanagement hat das Potenzial, direkten wirtschaftlichen Nutzen zu erzielen als Ergebnis von Produktivitätsgewinnen bei Lieferanten.
(ILO, BusinessEurope et al., 2015)

Zugang zu Finanzmitteln

Weltgrößter Vermögensverwalter „zunehmend geneigt“, dem Management von Unternehmen die Zustimmung zu verweigern, die beim Thema Nachhaltigkeit keine ausreichenden Fortschritte machen.
(BlackRock, 2020)

Kundenbindung & Reputation

42% aller Millennials starten oder intensivieren eine Geschäftsbeziehung mit einem Unternehmen, weil sie vom sozialen/ökologischen Beitrag des Unternehmens überzeugt sind.
(Deloitte, 2019)

Steigerung der Produktivität

Besserer Arbeits- und Gesundheitsschutz in Textilfabriken steigert die Produktivität.
(ILO-IFC Better Work Programme, 2016)

Attraktivität als Arbeitgeber

Für 86% der Deutschen steigert das soziale Engagement eines Unternehmens die Attraktivität als Arbeitgeber.
(Manpower Group, 2014)

Attraktivität als Arbeitgeber

Klare Haltung zu Nachhaltigkeit zählt für über 50% der Arbeitnehmenden zu Top-3-Anreizen bei Arbeitgebersuche.
(Königsteiner Agentur, 2020)

Optimierung des Qualitätsmanagements

Verbesserung der Arbeitsabläufe und Bedingungen in der Wertschöpfungskette ist ein entscheidender Teil eines systematischen Qualitätsmanagements von Produkten.
(Deutsches Global Compact Netzwerk, 2012)

Zugang zu Finanzmitteln

Über 60% der Vorstände von Investmentfirmen sind bereit, bei schlechter Nachhaltigkeitsperformance von Unternehmen ihre Investitionen darin zu reduzieren.
(MIT Sloan & BCG, 2016)

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